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Neurokognitive Störungen

Definition

Neurokognitive Störungen sind durch primär klinische Defizite in der kognitiven Funktion gekennzeichnet, die eher erworben und nicht als Entwicklungsstörungen anzusehen sind. Das heißt, neurokognitive Störungen umfassen keine Störungen, die durch kognitive Funktionsdefizite gekennzeichnet sind die von Geburt an vorhanden sind oder typischerweise während des Entwicklungszeitraums auftreten, die in die Gruppe der neuromentalen Entwicklungsstörungen eingeordnet werden. Vielmehr handelt es sich bei neurokognitiven Störungen um eine Verschlechterung eines zuvor erreichten Funktionsniveaus. Obwohl kognitive Defizite bei vielen psychischen Störungen auftreten (z. B. Schizophrenie, bipolare Störungen), werden nur solche Störungen in die Gruppe der neurokognitiven Störungen aufgenommen, deren Hauptmerkmale kognitiv sind. In Fällen, bei denen die zugrunde liegende Pathologie und Ätiologie neurokognitiver Störungen bestimmt werden kann, sollte die identifizierte Ätiologie separat klassifiziert werden.

Exclusions

6 subordinate codes

Nearby in Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuromentale Entwicklungsstörungen