Ausscheidungsstörungen
Definition
Zu den Ausscheidungsstörungen gehören das wiederholte Absetzen von Urin in die Kleidung oder das Bett (Enuresis) und das wiederholte Absetzen von Stuhl an unpassenden Stellen (Enkopresis). Ausscheidungsstörungen sollten erst diagnostiziert werden, wenn der Betroffene ein Entwicklungsalter erreicht hat, in dem Kontinenz normalerweise zu erwarten ist (5 Jahre bei Enuresis und 4 Jahre bei Enkopresis). Die Harn- oder Stuhlinkontinenz kann von Geburt an vorhanden gewesen sein (d. h. eine atypische Persistenz der normalen kindlichen Inkontinenz) oder nach einer Periode erworbener Blasen- oder Darmkontrolle aufgetreten sein. Eine Ausscheidungsstörung sollte nicht diagnostiziert werden, wenn das Verhalten vollständig auf einen anderen Erkrankung zurückzuführen ist, der Inkontinenz verursacht, wie angeborene Fehlbildungen oder erworbene Anomalien der Harnwege oder des Darms oder eine übermäßige Einnahme von Abführmitteln oder Diuretika.
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Nearby in Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuromentale Entwicklungsstörungen
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