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6B20-6B2Z block

Zwangsstörung oder verwandte Störungen

Definition

Die Zwangsstörung und verwandte Störungen sind eine Gruppe von Störungen, die durch wiederkehrende Gedanken und Verhaltensweisen gekennzeichnet sind und von denen man annimmt, dass sie ätiologische und diagnostische Ähnlichkeiten aufweisen. Kognitive Phänomene wie Zwangsgedanken, sich aufdrängende Gedanken und die gedankliche Fixierung stehen im Mittelpunkt einer Untergruppe dieser Erkrankungen (nämlich Zwangsstörungen, körperdysmorphe Störung, Hypochondrie und olfaktorische Referenzstörung) und werden von damit verbundenen wiederkehrenden Verhaltensweisen begleitet. Pathologisches Horten geht nicht mit sich aufdrängenden, unerwünschten Gedanken einher, sondern ist vielmehr durch ein zwanghaftes Bedürfnis gekennzeichnet, Besitztümer anzuhäufen und durch Schwierigkeiten, sich ihrer zu entledigen. Zu dieser Gruppe gehören auch körperbezogene, repetitive Verhaltensstörungen, die in erster Linie durch wiederkehrende und gewohnheitsmäßige Handlungen gekennzeichnet sind, die sich auf die Haut und die Hautanhangsgebilde richten (z. B. Haare ausreißen, Manipulation der Haut [skin-picking]) und die keine ausgeprägte kognitive Beteiligung aufweisen. Die Symptome führen zu bedeutsamem Leidensdruck oder zu signifikanten Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

9 subordinate codes

Nearby in Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuromentale Entwicklungsstörungen