Angst- oder furchtbezogene Störungen
Definition
Angst- und furchtbezogene Störungen sind durch übermäßige Furcht und Angst und damit verbundene Verhaltensstörungen gekennzeichnet, wobei die Symptome so schwerwiegend sind, dass sie zu bedeutsamem Leid oder signifikanten Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führen. Furcht und Angst sind eng miteinander verbundene Phänomene; Furcht ist eine Reaktion auf eine wahrgenommene unmittelbare Bedrohung in der Gegenwart, während Angst eher zukunftsorientiert ist und sich auf eine wahrgenommene erwartete Bedrohung bezieht. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal innerhalb der Angst- und furchtbezogenen Störungen sind störungsspezifische Befürchtungsschwerpunkte, d. h. der Reiz oder die Situation, die die Angst oder Furcht auslöst. Die klinische Präsentation von Angst- und furchtbezogenen Störungen umfasst in der Regel spezifische assoziierte Kognitionen, die bei der Unterscheidung zwischen den Störungen helfen können, indem sie den Fokus der Befürchtung verdeutlichen.
10 subordinate codes
6B00Generalisierte Angststörung6B01Panikstörung6B02Agoraphobie6B03Spezifische Phobie6B04Soziale Angststörung6B05Störung mit Trennungsangst6B06Selektiver Mutismus- Substanz-bedingte Angststörungen
7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet
Nearby in Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuromentale Entwicklungsstörungen
6A00-6A0ZNeuromentale Entwicklungsstörungen6A20-6A2ZSchizophrenie oder andere primäre psychotische Störungen6A40-6A4ZKatatonie6A60-6A8ZAffektive Störungen6B20-6B2ZZwangsstörung oder verwandte Störungen6B40-6B4ZSpezifisch belastungs-assoziierte Störungen6B60-6B6ZDissoziative Störungen6B80-6B8ZFütter- oder Essstörungen