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6B00-6B0Z block

Angst- oder furchtbezogene Störungen

Definition

Angst- und furchtbezogene Störungen sind durch übermäßige Furcht und Angst und damit verbundene Verhaltensstörungen gekennzeichnet, wobei die Symptome so schwerwiegend sind, dass sie zu bedeutsamem Leid oder signifikanten Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führen. Furcht und Angst sind eng miteinander verbundene Phänomene; Furcht ist eine Reaktion auf eine wahrgenommene unmittelbare Bedrohung in der Gegenwart, während Angst eher zukunftsorientiert ist und sich auf eine wahrgenommene erwartete Bedrohung bezieht. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal innerhalb der Angst- und furchtbezogenen Störungen sind störungsspezifische Befürchtungsschwerpunkte, d. h. der Reiz oder die Situation, die die Angst oder Furcht auslöst. Die klinische Präsentation von Angst- und furchtbezogenen Störungen umfasst in der Regel spezifische assoziierte Kognitionen, die bei der Unterscheidung zwischen den Störungen helfen können, indem sie den Fokus der Befürchtung verdeutlichen.

10 subordinate codes

Nearby in Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuromentale Entwicklungsstörungen