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6B25 category

Körperbezogene repetitive Verhaltensstörungen

Definition

Körperbezogene repetitive Verhaltensstörungen sind gekennzeichnet durch wiederkehrende, gewohnheitsmäßige Handlungen, die das Integument verletzen oder direkt beeinträchtigen (z. B. an den Haaren ziehen, Manipulation der Haut [skin-picking], auf die Lippen beißen), typischerweise begleitet von erfolglosen Versuchen, das betreffende Verhalten zu verringern oder zu beenden, und die zu dermatologischen Folgeerscheinungen führen (z. B. Haarausfall, Hautläsionen, Lippenabschürfungen). Das Verhalten kann in kurzen, über den Tag verteilten Episoden oder in weniger häufigen, aber länger anhaltenden Perioden auftreten. Die Symptome führen zu bedeutsamem Leidensdruck oder zu signifikanten Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

4 subordinate codes

Nearby in Zwangsstörung oder verwandte Störungen