Ein Syndrom, das durch das Vorhandensein von ausgeprägten Zwangsgedanken, Zwängen, Horten, Hautausreißen, Haareziehen, anderen körperbetonten, sich wiederholenden Verhaltensweisen oder anderen Symptomen gekennzeichnet ist, die für Zwangsstörungen und verwandte Störungen charakteristisch sind, und das auf der Grundlage einer biographischen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung oder Laborbefunden als direkte pathophysiologische Folge einer Störung oder Krankheit verstanden wird, die nicht unter die psychischen und Verhaltensstörungen fällt. Die Symptome sind nicht auf ein Delir oder eine andere psychische Störung oder Verhaltensstörung zurückzuführen und stellen keine psychologisch vermittelte Reaktion auf einen schweren medizinischen Zustand dar (z. B. wiederholtes Grübeln als Reaktion auf eine lebensbedrohliche Diagnose). Diese Kategorie sollte zusätzlich zur Diagnose der mutmaßlich zugrundeliegenden Störung oder Krankheit verwendet werden, wenn die Zwangssymptome oder damit zusammenhängende Symptome so schwerwiegend sind, dass sie mit einer besonderen klinischen Aufmerksamkeit einhergehen.
Organisch-zwanghafte StörungOrganische VerhaltensstörungOrganische körperbezogene repetitive VerhaltensstörungSekundäres Zwangssyndrom oder verwandte SyndromeZwangssyndrom oder verwandtes Syndrom aufgrund eines Gesundheitszustands, der nicht unter psychische Störungen und Verhaltensstörungen fällt
Nearby in Sekundäre psychische oder Verhaltenssyndrome bei anderenorts klassifizierten Störungen oder Erkrankungen