Ruminations-Regurgitationsstörung
Definition
Die Ruminations-Regurgitationsstörung ist gekennzeichnet durch das absichtliche und wiederholte Hochwürgen von zuvor geschluckter Nahrung in den Mund (d. h. Regurgitation), die erneut gekaut und geschluckt werden kann (d. h. Rumination) oder absichtlich ausgespuckt wird (jedoch nicht wie beim Erbrechen). Das Regurgitationsverhalten (Hochwürgen) ist häufig (mindestens mehrmals pro Woche) und hält über einen Zeitraum von mindestens mehreren Wochen an. Das Regurgitationsverhalten (Hochwürgen) lässt sich nicht vollständig auf eine andere Erkrankung zurückführen, die direkt zu Regurgitation führt (z. B. Ösophagusstrikturen oder neuromuskuläre Störungen, die die Funktion der Speiseröhre beeinträchtigen) oder Übelkeit oder Erbrechen verursacht (z. B. Pylorusstenose). Die Ruminations-Regurgitationsstörung sollte nur bei Personen diagnostiziert werden, die ein Entwicklungsalter von mindestens 2 Jahren erreicht haben.
Exclusions
- Ruminationssyndrom des Erwachsenen
(DD90.6) - Übelkeit oder Erbrechen
(MD90)