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6C43.3 category

Opioidintoxikation

Definition

Die Opioidintoxikation ist ein klinisch bedeutsamer vorübergehender Zustand, der sich während oder kurz nach dem Gebrauch von Opioiden entwickelt und durch Störungen des Bewusstseins, der Kognition, der Wahrnehmung, des Affekts, des Verhaltens oder der Koordination gekennzeichnet ist. Diese Störungen werden durch die bekannten pharmakologischen Wirkungen von Opioiden verursacht, und ihre Intensität hängt eng von der konsumierten Opioidmenge ab. Sie sind zeitlich begrenzt und klingen ab, wenn die Opioide aus dem Körper ausgeschieden werden. Die Symptome können Schläfrigkeit, Stupor, Stimmungsschwankungen (z. B. Euphorie gefolgt von Apathie und Dysphorie), psychomotorische Verlangsamung, beeinträchtigtes Urteilsvermögen, Atemdepression, undeutliche Sprache sowie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen umfassen. Bei schwerer Intoxikation kann es zum Koma kommen. Ein charakteristisches körperliches Zeichen ist die Pupillenverengung, die jedoch bei Intoxikationen durch synthetische Opioide fehlen kann. Eine schwere Opioidintoxikation kann aufgrund von Atemdepression zum Tod führen.

Exclusions

Also indexed as

"Bad Trip" durch Opioide"Horrortrip" durch OpioideAkute Fentanyl- und HerionintoxikationAkute Intoxikation durch FentanylAkute Intoxikation durch Fentanyl und HeroinAkute MethadonintoxikationFentanyl- und AcetylfentanylintoxikationFentanyl- und Despropionyl-Fentanyl-IntoxikationFentanyl- und HerionintoxikationHeroinintoxikationIntoxikation durch Fentanyl und AcetylfentanylMethadonintoxikationMorphinintoxikationOpioidintoxikationOxycodonintoxikation

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