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6C46 category

Störungen durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon

Definition

Störungen durch Stimulanzien einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon sind durch das Muster und die Folgen des Gebrauchs dieser Substanzen gekennzeichnet. Neben Kokain gibt es eine Vielfalt natürlich vorkommender und synthetisch hergestellter Psychostimulanzien. Die zahlreichsten dieser Gruppe sind die amphetaminartigen Substanzen, einschließlich Methamphetamin. Verschriebene Stimulanzien, einschließlich Dexamphetamin, sind für eine begrenzte Anzahl von Erkrankungen wie z. B. die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung indiziert. Methcathinon, das in vielen Ländern als Ephedron bekannt ist, ist ein synthetisches starkes Stimulans, das ein strukturelles Analogon von Methamphetamin ist und mit Cathinon verwandt ist. Alle diese Substanzen haben in erster Linie psychostimulierende Eigenschaften und wirken außerdem in unterschiedlichem Maße gefäßverengend. Sie lösen Euphorie und Hyperaktivität aus, wie man sie bei der Stimulanzienintoxikation beobachten kann. Sie haben starke abhängigkeitserzeugende Eigenschaften, die zur Diagnose einer Stimulanzienabhängigkeit und eines Stimulanzienentzugs nach Beendigung des Gebrauchs führen können. Es werden mehrere durch Stimulanzien ausgelöste psychische Störungen beschrieben.

Exclusions

10 subordinate codes

Nearby in Störungen durch Substanzgebrauch