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6A06.1 category

Stereotype Bewegungsstörung mit Selbstverletzung

Definition

Diese Kategorie sollte auf Formen stereotyper Bewegungsstörungen angewandt werden, bei denen stereotype Verhaltensweisen zu selbst zugefügten Körperverletzungen führen, die so bedeutsam sind, dass sie medizinisch behandelt werden müssen, oder zu solchen Verletzungen führen würden, wenn keine Schutzmaßnahmen (z. B. Helm zur Vermeidung von Kopfverletzungen) ergriffen würden. Die stereotype Bewegungsstörung mit Selbstverletzung ist gekennzeichnet durch willkürliche, sich wiederholende, stereotype, scheinbar zweckfreie (und oft rhythmische) Bewegungen, die in der frühen Entwicklungsphase auftreten und nicht durch die direkten physiologischen Auswirkungen einer Substanz oder eines Medikaments (einschließlich Entzug) verursacht werden. Stereotype Bewegungen, die selbstverletzend sind, können Kopfschlagen, Ohrfeigen, Augenstechen und Beißen in die Hände, Lippen oder andere Körperteile umfassen.

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