3A20.3
category
Paroxysmale Kältehämoglobinurie
Definition
Die paroxysmale Kältehämoglobinurie ist ein sehr seltener Subtyp der autoimmunhämolytischen Anämie (AIHA), der durch das Vorhandensein von auf Kälte reagierenden Autoantikörpern im Blut verursacht wird und durch das plötzliche Auftreten von Hämoglobinurie, typischerweise nach Exposition gegenüber kalten Temperaturen, gekennzeichnet ist. Es wird angenommen, dass PCH höchstens 2 bis 10 % der Fälle von AIHA ausmacht.
Also indexed as
Donath-Landsteiner-SyndromParoxysmale Kältehämoglobinurie
Nearby in Erworbene immunhämolytische Anämie
3A20.0Autoimmunhämolytische Anämie, Wärmeautoantikörper-Typ3A20.1Autoimmunhämolytische Anämie, Kälteautoantikörper-Typ3A20.2Gemischte autoimmunhämolytische Anämie3A20.4Alloimmunhämolytische Anämie3A20.5Evans-Syndrom7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet