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8A45.40 category

Demyelinisation durch Sarkoidose

Definition

Die Diagnose der Neurosarkoidose ist besonders schwierig, wenn es keine Hinweise auf eine Erkrankung außerhalb des Nervensystems gibt. Die Diagnose der Neurosarkoidose erfordert ein kompatibles klinisches oder radiologisches Bild der Sarkoidose und den histologischen Nachweis von nicht käsenden Granulomen. Kriterien für die Diagnose einer Neurosarkoidose : Eindeutig: Klinisches Bild, das mit einer Neurosarkoidose vereinbar ist Ausschluss anderer möglicher Ursachen Positive Histologie des Nervensystems Wahrscheinlich: Klinischer Befund vereinbar mit Neurosarkoidose Labornachweis einer ZNS-Entzündung (hohe Konzentrationen von Liquorprotein und hohe Zellzahlen, Vorhandensein oligoklonaler Banden oder MRT-Nachweis, der mit Neurosarkoidose vereinbar ist). Ausschluss anderer möglicher Ursachen Nachweis einer systemischen Sarkoidose (positive Histologie oder mindestens zwei indirekte Indikatoren aus Gallium-Scan, Thoraxaufnahme und Angiotensin-Converting-Enzym im Serum). Möglich:Klinische Präsentation vereinbar mit Neurosarkoidose Ausschluss anderer möglicher Ursachen. Neurobildgebende Untersuchungen, insbesondere die MRT, sind die empfindlichsten Diagnoseinstrumente für den Nachweis und die Lokalisierung von neurologischen Läsionen. Sie sind jedoch nicht spezifisch, da ihr Erscheinungsbild auf dem Röntgenbild sehr variabel ist. Die MRT kann parenchymatöse Massenläsionen zeigen - hyperintense Läsionen auf T2-Sequenzen, mit linearer Anreicherung verdickter Hirnhäute und fokaler knotiger Anreicherung.

Also indexed as

Demyelinisation durch Sarkoidose

Nearby in Störungen der weißen Substanz durch bestimmte näher bezeichnete systemische Erkrankungen