Schlafbezogene Hypoventilation durch Medikamente oder Substanzen
Definition
Die schlafbezogene Hypoventilation durch Medikamente oder Substanzen ist in erster Linie durch chronische Hypoventilation und Hyperkapnie gekennzeichnet, die auf den anhaltenden Konsum von Medikamenten oder Substanzen zurückzuführen ist, von denen bekannt ist, dass sie den Atemantrieb dämpfen und/oder die Atemmuskelmechanik beeinträchtigen (z. B. langwirksame Narkotika, Anästhetika, Sedativa und Muskelrelaxanzien). In der Regel liegt auch eine Hypoxämie vor. Bei einigen Patienten kann die Hyperkapnie auch im Wachzustand auftreten. Die Patienten können entweder asymptomatisch sein oder sich mit Beschwerden wie Dyspnoe, Engegefühl in der Brust oder Fatigue vorstellen. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert einen objektiven Nachweis auf Basis der Polysomnographie mit Kohlendioxids(CO2)-Überwachung (durch arterielle, endtidale oder transkutane Messung) im Zusammenhang mit Medikamenten- oder Substanzkonsum, der als Ursache der Symptome angesehen wird.
Also indexed as
Nearby in Schlafbezogene Hypoventilation oder Hypoxämie-Störungen
7A42.0Obesitas-Hypoventilationssyndrom7A42.1Angeborene zentrale alveoläre schlafbezogene Hypoventilation7A42.2Nichtangeborene zentrale Hypoventilation mit hypothalamischen Anomalien7A42.3Idiopathische zentrale alveoläre Hypoventilation7A42.5Schlafbezogene Hypoventilation durch medizinischen Zustand7A42.6Schlafbezogene Hypoxämie durch medizinischen Zustand7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet