Störungen durch nichtpsychoaktive Substanzen
Definition
Störungen aufgrund des Gebrauchs nichtpsychoaktiver Substanzen sind durch das Muster und die Folgen des nichtmedizinischen Gebrauchs nichtpsychoaktiver Substanzen gekennzeichnet. Zu den nichtpsychoaktiven Substanzen gehören Laxanzien, anabole Steroide, Wachstumshormone, Erythropoietin und nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente. Sie können auch frei verkäufliche oder rezeptfreie Arzneimittel und Volksheilmittel umfassen. Die nichtmedizinische Verwendung dieser Substanzen kann aufgrund der direkten oder sekundären toxischen Wirkungen der nichtpsychoaktiven Substanz auf die Organe und Systeme des Körpers oder aufgrund eines schädlichen Verabreichungswegs (z. B. Infektionen aufgrund intravenöser Selbstverabreichung) mit einer Schädigung des Einzelnen verbunden sein. Sie sind nicht mit einer Intoxikation oder einem Abhängigkeits- oder Entzugssyndrom verbunden und sind keine anerkannten Ursachen für substanzinduzierte psychische Störungen.
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Nearby in Störungen durch Substanzgebrauch
6C40Störungen durch Alkohol6C41Störungen durch Cannabis6C42Störungen durch synthetische Cannabinoide6C43Störungen durch Opioide6C44Störungen durch Sedativa, Hypnotika oder Anxiolytika6C45Störungen durch Kokain6C46Störungen durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon6C47Störungen durch synthetische Cathinone