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6C46.73 category

Impulskontrollstörung durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon

Definition

Eine Impulskontrollstörung durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon ist durch anhaltend wiederholte Verhaltensweisen gekennzeichnet, bei denen es wiederholt nicht gelingt, einem Impuls, Antrieb oder Drang zu widerstehen, eine Handlung auszuführen, die zumindest kurzfristig für die Person lohnend ist, obwohl sie längerfristig entweder der Person selbst oder anderen schadet (z. B. Brandstiftung oder Diebstahl ohne offensichtliches Motiv, repetitives Sexualverhalten, aggressive Ausbrüche), die während oder kurz nach der Intoxikation mit oder dem Entzug von Stimulanzien auftreten. Die Intensität oder Dauer der Symptome geht deutlich über die Störungen der Impulskontrolle hinaus, die für eine Stimulanzienintoxikation oder einen Stimulanzienentzug charakteristisch sind. Die Menge und Dauer des Stimulanziengebrauchs muss ausreichend sein, Störungen der Impulskontrolle hervorzurufen. Die Symptome lassen sich nicht besser durch eine primäre psychische Störung erklären (z. B. eine Impulskontrollstörung, eine Störung aufgrund von Suchtverhalten), wie dies der Fall sein könnte, wenn die Impulskontrollstörungen vor dem Beginn der Einnahme der Stimulanzien auftraten, wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum nach Beendigung des Stimulanziengebrauchs oder -entzugs fortbestehen oder wenn es andere Hinweise auf eine bereits bestehende primäre psychische Störung mit Impulskontrollsymptomen gibt (z. B. eine Vorgeschichte früherer Episoden, die nicht mit dem Stimulanziengebrauchs in Zusammenhang stehen).

Also indexed as

Impulskontrollstörung durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon

Nearby in Bestimmte näher bezeichnete psychische oder Verhaltensstörungen durch Stimulanzien, einschließlich Amphetamine, Methamphetamin oder Methcathinon