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BC43.7 category

Diabetische Kardiomyopathie

Definition

Unter diabetischer Kardiomyopathie versteht man das Vorliegen einer myokardialen Dysfunktion bei Fehlen einer offenkundigen klinischen koronaren Herzkrankheit, einem Herzklappenfehler und anderer konventioneller kardiovaskulärer Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Dyslipidämie. Sie ist anfänglich durch Myokardfibrose, dysfunktionelle Remodellierung und diastolische Dysfunktion gekennzeichnet, die sich zu systolischer Dysfunktion und Herzinsuffizienz weiterentwickeln. Zusätzliche Informationen: Die Entwicklung und das Fortschreiten der diabetischen Kardiomyopathie wurde mit einer gestörten Stoffwechselsignalisierung des Herzinsulins, einer Zunahme des oxidativen Stresses, einer verminderten Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid, kollagenbasierten Kardiomyozyten und einer Steifheit der extrazellulären Matrix in Verbindung gebracht. Des Weiteren beteiligt sein können die mitochondriale und kardiomyozytäre Kalziumbehandlung, Entzündungen, Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, autonome Neuropathie des Herzens, Stress des endoplasmatischen Retikulums, mikrovaskuläre Dysfunktion und eine Unzahl kardialer Stoffwechselanomalien.

Coding note

Vergeben Sie immer einen Zusatzkode für Diabetes mellitus.

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