Dilatative Kardiomyopathie
Definition
Die dilatative Kardiomyopathie ist eine Myokarderkrankung, bei der eine systolische Dysfunktion und Kammerdilatation eines oder beider Ventrikel vorliegt, ohne dass es eine hämodynamische Ursache gibt, die die bestehende Dilatation und Dysfunktion hervorrufen kann, einschließlich physiologischer (z. B. Sepsis) oder anatomischer Ursachen mit entweder abnormen Belastungszuständen (z. B. Koarktation der Aorta) oder Ischämie (z. B. koronare Herzkrankheit oder Anomalien). Zusätzliche Informationen: Physiologische und anatomische Bedingungen können den morphofunktionellen Phänotyp der dilatativen Kardiomyopathie beeinflussen. Wenn dieser morphofunktionelle Phänotyp nach entsprechender Intervention erhalten bleibt, liegt eine dilatative Kardiomyopathie vor.
Inclusions
- Kongestive Kardiomyopathie
3 subordinate codes
Nearby in Kardiomyopathie
BC43.1Hypertrophische KardiomyopathieBC43.2Restriktive KardiomyopathieBC43.3Endokardiale FibroelastoseBC43.4Kardiomyopathie durch Arzneimittel oder sonstige exogene SubstanzenBC43.5Stressinduzierte KardiomyopathieBC43.6Arrhythmogene ventrikuläre KardiomyopathieBC43.7Diabetische Kardiomyopathie7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen