Behandlungsinduzierte zentrale Schlafapnoe
Definition
Die behandlungsinduzierte zentrale Schlafapnoe ist gekennzeichnet durch die Persistenz oder das Auftreten von rezidivierenden, überwiegend zentralen Schlafapnoen (mehr als fünf pro Stunde) unter einer effektiven Behandlung der obstruktiven Apnoe (obstruktive oder gemischte Apnoe oder Hypopnoe) mit positivem Atemwegsdruck. Zentrale Apnoen müssen der vorherrschende Befund sein (> 50 % der gesamten respiratorischen Ereignisse). Die Störung ist so schwerwiegend, dass sie Symptome wie Tagesschläfrigkeit, gestörten Schlaf, Erwachen mit Dyspnoe oder Schnarchen verursacht. Wenn die Reduktion oder der Stillstand des Atemflusses aufgrund fehlender oder reduzierter Atmungsanstrengung besser durch eine andere zentrale Schlafapnoe-Störung erklärt werden kann (z. B. zentrale Schlafapnoe durch Medikamente oder Substanzen), sollte diese Diagnose zusammen mit der Diagnose einer obstruktiven Schlafapnoe gestellt werden, anstatt die Diagnose einer behandlungsbedingten zentralen Schlafapnoe zu stellen. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert einen objektiven Nachweis auf Basis der Polysomnographie.
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7A40.0Primäre zentrale Schlafapnoe7A40.1Primäre zentrale Schlafapnoe im Säuglings- und Kleinkindalter7A40.2Primäre zentrale Schlafapnoe beim Frühgeborenem7A40.3Zentrale Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung7A40.4Zentrale Schlafapnoe durch einen Krankheitszustand ohne Cheyne-Stokes-Atmung7A40.5Zentrale Schlafapnoe durch höhenbedingte periodische Atmung7A40.6Zentrale Schlafapnoe durch Medikamente oder Substanzen7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen