Zentrale Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung
Definition
Die zentrale Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung ist gekennzeichnet durch rezidivierende, überwiegend zentrale Apnoen oder zentrale Hypopnoen (mehr als fünf pro Stunde) im Wechsel mit einer Atmungsphase, die ein Crescendo-decrescendo-Muster des Atemflusses (bzw. des Tidalvolumens) aufweist. Die längere Zyklusdauer (> 40 Sekunden) unterscheidet die zentrale Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung von anderen zentralen Schlafapnoen. Die überwiegende Mehrheit der Patienten mit zentraler Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung hat entweder eine systolische oder diastolische Herzinsuffizienz. Patienten mit zentraler Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung haben tagsüber einen normalen oder niedrigen arteriellen CO2-Partialdruck (PaCO2). Die Störung ist typischerweise mit Vorhofflimmern/-flattern, kongestiver Herzinsuffizienz oder einer neurologischen Störung verbunden und ist so schwerwiegend, dass sie Symptome wie Tagesschläfrigkeit, gestörten Schlaf, Erwachen mit Dyspnoe oder Schnarchen verursacht. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert einen objektiven Nachweis auf der Basis einer Polysomnographie.
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7A40.0Primäre zentrale Schlafapnoe7A40.1Primäre zentrale Schlafapnoe im Säuglings- und Kleinkindalter7A40.2Primäre zentrale Schlafapnoe beim Frühgeborenem7A40.4Zentrale Schlafapnoe durch einen Krankheitszustand ohne Cheyne-Stokes-Atmung7A40.5Zentrale Schlafapnoe durch höhenbedingte periodische Atmung7A40.6Zentrale Schlafapnoe durch Medikamente oder Substanzen7A40.7Behandlungsinduzierte zentrale Schlafapnoe7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen