Zentrale Schlafapnoe durch Medikamente oder Substanzen
Definition
Die zentrale Schlafapnoe durch Medikamente oder Substanzen ist gekennzeichnet durch ein Muster wiederkehrender, überwiegend zentraler Schlafapnoen oder Hypopnoen (mehr als fünf pro Stunde), die auf ein Medikament oder eine Substanz zurückzuführen sind, am häufigsten auf langwirksame Opioide (z. B. Methadon, langwirksames Morphin oder Oxycodon, Fentanylpflaster). Die Störung ist so schwerwiegend, dass sie Symptome wie Tagesschläfrigkeit, gestörten Schlaf, Aufwachen mit Dyspnoe oder Schnarchen verursacht. Obstruktive Apnoen und Hypoventilation können vorhanden sein, aber die zentrale Schlafapnoe ist der vorherrschende Befund. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert einen objektiven Nachweis auf Basis der Polysomnographie in Zusammenhang mit Medikamenten- oder Substanzkonsum, der als Ursache der Symptome angesehen wird.
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7A40.0Primäre zentrale Schlafapnoe7A40.1Primäre zentrale Schlafapnoe im Säuglings- und Kleinkindalter7A40.2Primäre zentrale Schlafapnoe beim Frühgeborenem7A40.3Zentrale Schlafapnoe mit Cheyne-Stokes-Atmung7A40.4Zentrale Schlafapnoe durch einen Krankheitszustand ohne Cheyne-Stokes-Atmung7A40.5Zentrale Schlafapnoe durch höhenbedingte periodische Atmung7A40.7Behandlungsinduzierte zentrale Schlafapnoe7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen