Alle definitorischen Anforderungen der somatischen Belastungsstörung liegen vor. Es besteht eine übermäßige Aufmerksamkeit auf die belastenden Symptome und ihre Folgen, was zu häufigen Arztbesuchen führen kann, aber die Person ist nicht besonders mit den Symptomen beschäftigt (z. B. konzentriert sich die Person weniger als eine Stunde pro Tag auf sie). Obwohl der Betroffene sich über die Symptome beklagt und sie sich in gewissem Maße auf sein Leben auswirken können (z. B. Belastung in Beziehungen, weniger effektive schulische oder berufliche Leistungen, Aufgabe bestimmter Freizeitaktivitäten), kommt es nicht zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder sonstigen wichtigen Funktionsbereiche der Person.