Kuhpocken treten auf Grund einer Infektion mit dem Orthopoxvirus auf. Beim Menschen erfolgt die Übertragung der Erkrankung bei Kontakt mit einem infizierten Wirt über kleinste Hautwunden. Kuhpocken sind in Europa endemisch unter kleinen Nagern, insbesondere unter Waldmäusen und Baumwühlmäusen. Nach einer siebentägigen Inkubationszeit verursachen sie eine systemische, fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung. Läsionen treten vereinzeln oder zu mehreren auf und betreffen hauptsächlich das Gesicht und die Hände. Eine initiale Papel oder Blase bildet später einen verkrusten Schorf, der langsam abheilt und eine tiefe pockenähnliche Narbe hinterlässt.