Eine Störung, die das männliche Geschlecht betrifft und durch eine Anomalie in der pränatalen Geschlechtsentwicklung verursacht wird. Sie ist durch das Fehlen eines oder beider Hoden im Skrotum gekennzeichnet und kann auch mit einer verminderten Fruchtbarkeit, psychologischen Auswirkungen oder einem erhöhten Risiko für testikuläre Keimzelltumore einhergehen. Die Diagnosesicherung erfolgt durch Bildgebung, Karyotypisierung oder die Bestimmung männlicher Geschlechtshormone in einer Blutprobe.