Ein Zustand des Hodens, der durch pränatal auftretende Faktoren verursacht wird. Er ist gekennzeichnet durch eine abnorme Lage des Hodens außerhalb der normalen Verlagerung während des Deszensus, wie bei inguinal epifaszialer, perinealer, abdominaler, pelviner, kruraler, peniler oder femoraler Lage, wobei die Anatomie von Hoden und Samenstrang normal ist. Die Diagnosesicherung erfolgt durch eine diagnostische Laparoskopie zum Ausschluss eines intraabdominalen, inguinalen oder fehlenden Hodens.