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8E42 category

Oberflächliche Siderose des Nervensystems

Definition

Die oberflächliche Siderose ist die Ablagerung von Hämosiderin im Zentralnervensystem als Folge einer chronischen oder rezidivierenden Subarachnoidalblutung aufgrund von Gefäßanomalien, Aneurysmen, Gefäßtumoren, neurochirurgischen Eingriffen, Halswurzelläsionen, Kopfverletzungen und Traumata. Zu den klinischen Merkmalen der oberflächlichen Siderose gehören sensorineurale Taubheit, zerebelläre Ataxie, Pyramidenschwäche und seltener Demenz, Verlust der Sphinkterkontrolle, Anosmie, Anisokorie, sensorische Störungen, extraokulare motorische Lähmungen, Ischias und Zeichen der unteren Motoneuronen. Die Diagnose kann durch Reintonaudiometrie, bildgebende Verfahren, Analyse des Liquors, Angiographie zur Identifizierung einer möglichen Blutungsquelle und ggf. genetische Tests bestätigt werden.

Also indexed as

Oberflächliche Siderose des NervensystemsOberflächliche Siderose durch AneurysmaOberflächliche Siderose durch KavernomOberflächliche Siderose durch Kopfverletzung oder -traumaOberflächliche Siderose durch NervenwurzelabrissOberflächliche Siderose durch Tumoren des ZentralnervensystemsOberflächliche Siderose durch arteriovenöse FehlbildungOberflächliche Siderose durch sonstige UrsachenOberflächliche Siderose durch sonstige vaskuläre AnomalienOberflächliche Siderose durch vaskuläre AnomalienOberflächliche Siderose durch vorangegangenen neurochirurgischen EingriffOberflächliche Siderose durch zerebrale amyloide AngiopathieOberflächliche Siderose unbekannter Ätiologie

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