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6C51.0 category

Computerspielstörung, vorwiegend online

Definition

Die Computerspielstörung, vorwiegend online, ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes oder wiederkehrendes Computerspielverhalten ("digitales Spielen" oder "Videospielen"), das hauptsächlich über das Internet ausgeübt wird und sich durch Folgendes äußert: 1. Beeinträchtigung der Kontrolle über das Spielen (z. B. Beginn, Häufigkeit, Intensität, Dauer, Beendigung, Kontext); 2. zunehmende Priorität des Spielens, die so weit geht, dass das Spielen Vorrang vor anderen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten hat; und 3. Fortsetzung oder Eskalation des Spielens trotz negativer Konsequenzen. Das Verhaltensmuster ist so schwerwiegend, dass es zu einer erheblichen Beeinträchtigung in persönlichen, familiären, sozialen, schulischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führt. Das Spielverhalten kann kontinuierlich oder episodisch und wiederkehrend sein. Das Spielverhalten und andere Merkmale sind in der Regel über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nachweisbar, damit eine Diagnose gestellt werden kann, obwohl die erforderliche Dauer verkürzt werden kann, wenn alle diagnostischen Anforderungen erfüllt sind und die Symptome schwerwiegend sind.

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