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6C50.0 category

Glücksspielstörung, vorwiegend offline

Definition

Die Glücksspielstörung, welche vorwiegend offline auftritt, ist durch ein anhaltendes oder wiederkehrendes Glücksspielverhalten gekennzeichnet, das nicht in erster Linie über das Internet ausgeübt wird und durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist: 1. Beeinträchtigung der Kontrolle über das Glücksspiel (z. B. Beginn, Häufigkeit, Intensität, Dauer, Beendigung, Kontext); 2. Zunehmende Priorität des Glücksspiels in dem Maße, dass das Glücksspiel Vorrang vor anderen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten hat; und 3. Fortsetzung oder Eskalation des Glücksspiels trotz des Auftretens negativer Konsequenzen. Das Verhaltensmuster ist so schwerwiegend, dass es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der persönlichen, familiären, sozialen, schulischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereiche führt. Das Verhaltensmuster des Glücksspiels kann kontinuierlich oder episodenhaft und wiederkehrend sein. Das Glücksspielverhalten und andere Merkmale sind in der Regel über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten zu beobachten, damit eine Diagnose gestellt werden kann, wobei die erforderliche Dauer verkürzt werden kann, wenn alle diagnostischen Anforderungen erfüllt sind und die Symptome schwerwiegend sind.

Exclusions

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