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Graft-versus-Host-Krankheit

Definition

Die Graft-versus-Host-Krankheit (GVHD) tritt auf, wenn lymphatische Zellen von einem immunkompetenten Spender in einen histo-inkompatiblen Empfänger eingebracht werden, der nicht in der Lage ist, sie abzustoßen. Dies geschieht meist als Folge einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation. Die Hauptziele, die von den Spender-Lymphozyten angegriffen werden, sind die Haut, der Gastrointestinaltrakt und die Leber des Empfängers. Die akute GVHD, die normalerweise innerhalb der ersten 100 Tage nach der Transplantation auftritt, hat eine hohe Sterblichkeit. Auf die akute Phase kann eine chronische GVHD folgen, die auch de novo auftreten kann. Diese stellt sich normalerweise als lichenoider Ausschlag dar, kann sich aber zu einer schweren fibrosierenden Erkrankung entwickeln, die Haut, Lunge und Leber betrifft.

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Nearby in Bestimmte Störungen mit Beteiligung des Immunsystems