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9A03.00 category

Marcus-Gunn-Syndrom

Definition

Das Marcus-Gunn-Syndrom ist durch eine Ptose in Verbindung mit einer maxillopalpebralen Synkinesis gekennzeichnet. Das Syndrom ist für 5 % der angeborenen Ptosen verantwortlich. Die Ptose wird durch die Öffnung des Mundes oder seitliche Bewegungen des Unterkiefers korrigiert. Dies kann auf eine aberrante Innervation des Levatormuskels durch einen Ast des Nervus trigeminus zurückzuführen sein. Das Syndrom tritt in der Regel unilateral und sporadisch auf, es wurden jedoch auch bilaterale und familiäre Fälle mit autosomal-dominantem Erbgang berichtet. Das umgekehrte Marcus-Gunn-Phänomen und das Marin-Amat-Syndrom äußern sich durch ein Herabhängen der Augenlider beim Öffnen des Kiefers. Bei ersterem handelt es sich um einen angeborenen Zustand, bei dem der Lidhebermuskel gehemmt ist, während das Marin-Amat-Syndrom nach einer Gesichtslähmung auftritt und nicht mit einer Beeinträchtigung der Funktion des Orbicularis oculi und des Lidhebermuskels verbunden ist.

Also indexed as

Inverses Marcus-Gunn-SyndromKiefer-Lid-SyndromMandibulopalpebrale SynkineseMarcus-Gunn-PhänomenMarcus-Gunn-SyndromMarin-Amat-Syndrom

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