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Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom
Definition
Das posturale orthostatische Tachykardiesyndrom ist eine Form der chronischen orthostatischen Intoleranz, die drei Monate oder länger andauert und mit einer exzessiven Tachykardie im aufrechten Gang ohne orthostatische Hypotonie sowie einer Konstellation typischer Alltagssymptome einhergeht, die Schwindel, Übelkeit, Dyspnoe, Diaphorese, Kopfschmerzen, Fatigue und andere Symptome einer autonomen Dysfunktion umfassen können. Exzessive Tachykardie wird nach derzeitigem Konsens definiert als ein Anstieg der Herzfrequenz von mindestens 30 Schlägen pro Minute bei Erwachsenen (40 Schläge pro Minute bei Jugendlichen) oder eine Herzfrequenz von mehr als 120 Schlägen pro Minute innerhalb von zehn Minuten nach dem Test auf dem aufrechten Kipptisch.
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