Arousalstörungen aus dem Non-REM-Schlaf
Definition
Arousalstörungen aus dem Non-REM-Schlaf sind durch Erfahrungen oder Verhaltensweisen wie Verwirrung, Unruhe, Schreck oder extreme autonome Erregung gekennzeichnet, die typischerweise als Folge unvollständigen Erwachens aus dem tiefen Non-REM-Schlaf (N3) auftreten. Eine Ausnahme ist die schlafbezogene Essstörung, bei der beobachtet wurde, dass sie in allen Stadien des Non-REM-Schlafs auftritt. Diese Gruppe von Störungen ist auch durch eine teilweise oder vollständige Amnesie für das Ereignis, eine unangemessene oder fehlende Reaktionsfähigkeit auf Bemühungen anderer, einzugreifen oder die Person während der Episode zu lenken, und eine begrenzte (z. B. eine einzelne visuelle Szene) oder keine damit verbundene Kognition oder Traumbilder gekennzeichnet. Die Erlebnisse oder Verhaltensweisen sind so schwerwiegend, dass sie zu erheblichem Leid oder erheblicher Beeinträchtigung in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führen oder ein bedeutsames Verletzungsrisiko für die Person oder andere darstellen (z. B. Schlagen oder Stoßen als Reaktion auf Bemühungen, die Person zurückzuhalten).