Hypersomnie in Verbindung mit einer psychischen Störung
Definition
Die Hypersomnie in Verbindung mit einer psychischen Störung ist gekennzeichnet durch verlängerten Nachtschlaf, Tagesschläfrigkeit oder übermäßige Tagschlafepisoden, die so schwerwiegend sind, dass sie einen Fokus der unabhängigen klinischen Aufmerksamkeit bilden. Dies ist am typischsten für depressive Störungen oder die depressive Phase von bipolaren Störungen. Die Patienten haben oft das Gefühl, dass ihr Schlaf von schlechter Qualität und nicht erholsam ist und können intensiv auf ihre Hypersomnolenz konzentriert sein. Objektive Hinweise auf exzessive Schläfrigkeit im MSLT sind oft nicht vorhanden. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert den Einsatz von Polysomnographie und multiplem Schlaflatenztest (MSLT), um andere Hypersomnien oder andere Schlafstörungen (z. B. obstruktive Schlafapnoe) auszuschließen, die die Schläfrigkeit besser erklären könnten.
Also indexed as
Nearby in Hypersomnische Störungen
7A20Narkolepsie7A21Idiopathische Hypersomnie7A22Kleine-Levin-Syndrom7A23Hypersomnie durch einen Krankheitszustand7A24Hypersomnie durch Arzneimittel oder Substanzen7A26Nichtorganische Schläfrigkeit7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet