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7A23 category

Hypersomnie durch einen Krankheitszustand

Definition

Die Hypersomnie durch einen Krankheitszustand ist gekennzeichnet durch verlängerten Nachtschlaf, Tagesschläfrigkeit oder übermäßige Tagschlafepisoden von mindestens mehrmonatiger Dauer, die auf eine koexistierende medizinische oder neurologische Störung zurückzuführen sind (z. B. Schädeltrauma, Parkinson-Krankheit, bestimmte genetische Krankheiten, metabolische, neurologische oder endokrine Störungen) und so schwerwiegend sind, dass sie einen Fokus der unabhängigen klinische Aufmerksamkeit erfordern. Die Hypersomnie durch einen Krankheitszustand wird nur diagnostiziert, wenn die Hypersomnie eine direkte physiologische Folge des Krankheitszustandes ist. Residuale Schläfrigkeit bei Patienten mit adäquat behandelter obstruktiver Schlafapnoe wird hier unter der Annahme klassifiziert, dass sie auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems durch wiederkehrende Hypoxämie zurückzuführen ist. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert den Einsatz von Polysomnographie und multiplem Schlaflatenztest (MSLT), um andere Hypersomnien oder andere Schlafstörungen (z. B. obstruktive Schlafapnoe) auszuschließen, die die Schläfrigkeit besser erklären könnten.

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