Hypersomnie durch einen Krankheitszustand
Definition
Die Hypersomnie durch einen Krankheitszustand ist gekennzeichnet durch verlängerten Nachtschlaf, Tagesschläfrigkeit oder übermäßige Tagschlafepisoden von mindestens mehrmonatiger Dauer, die auf eine koexistierende medizinische oder neurologische Störung zurückzuführen sind (z. B. Schädeltrauma, Parkinson-Krankheit, bestimmte genetische Krankheiten, metabolische, neurologische oder endokrine Störungen) und so schwerwiegend sind, dass sie einen Fokus der unabhängigen klinische Aufmerksamkeit erfordern. Die Hypersomnie durch einen Krankheitszustand wird nur diagnostiziert, wenn die Hypersomnie eine direkte physiologische Folge des Krankheitszustandes ist. Residuale Schläfrigkeit bei Patienten mit adäquat behandelter obstruktiver Schlafapnoe wird hier unter der Annahme klassifiziert, dass sie auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems durch wiederkehrende Hypoxämie zurückzuführen ist. Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert den Einsatz von Polysomnographie und multiplem Schlaflatenztest (MSLT), um andere Hypersomnien oder andere Schlafstörungen (z. B. obstruktive Schlafapnoe) auszuschließen, die die Schläfrigkeit besser erklären könnten.
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Nearby in Hypersomnische Störungen
7A20Narkolepsie7A21Idiopathische Hypersomnie7A22Kleine-Levin-Syndrom7A24Hypersomnie durch Arzneimittel oder Substanzen7A25Hypersomnie in Verbindung mit einer psychischen Störung7A26Nichtorganische Schläfrigkeit7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet