Prostatakrebs trägt erheblich zur Gesamtkrebsbelastung bei und ist die häufigste bösartige Neubildung bei Männern. Die Zahl der Fälle hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen, was teilweise auf die steigende Lebenserwartung zurückzuführen ist. Weitere Faktoren, die dazu beitragen, sind Aspekte des westlichen Lebensstils, wie z. B. eine kalorienreiche Ernährung und weniger körperliche Aktivität. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass die Inzidenzraten je nach Bevölkerungsgruppe variieren, wobei die höchsten Raten bei Personen afrikanischer Abstammung, gefolgt von Personen europäischer Abstammung, beobachtet werden, während die Raten in einigen asiatischen Bevölkerungsgruppen am niedrigsten sind. Die Auswirkungen des Screenings auf prostataspezifisches Antigen (PSA) auf die Verringerung der Sterblichkeit werden derzeit untersucht. Die histopathologische Diagnose und Einstufung sind nach wie vor entscheidende Komponenten bei der klinischen Behandlung von Prostatakrebs.