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1D80.2 category

Mumpsmeningitis

Definition

Die aseptische Meningitis ist die häufigste Komplikation der Mumpsvirusinfektion außerhalb der Speicheldrüsen. Sie kann vor, während oder nach einer Mumps-Parotitis auftreten. In 50 % der Fälle tritt die durch das Mumpsvirus verursachte Meningitis ohne Beteiligung der Speicheldrüsen auf. Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, leichte Nackensteifigkeit und Lethargie. Die Symptome erreichen innerhalb von 48 Stunden ihren Höhepunkt und klingen danach wieder ab. Bei Patienten mit Symptomen, die nicht innerhalb von 7-10 Tagen abklingen, wird eine Mumps-Enzephalitis vermutet. Ataxie, elektroenzephalographische Anomalien und Verhaltensänderungen können bei Patienten nach der Infektion beobachtet werden, sollten aber nach 2-3 Wochen abklingen. Schallempfindungsschwerhörigkeit ist eine häufige Komplikation der Mumpsvirusinfektion. Schwindel kann mit dem Auftreten der Hörstörung einhergehen. Zu den seltenen ZNS-Komplikationen einer Mumps-Infektion gehören Gesichtslähmung, Kleinhirnataxie, schlaffe Lähmung, transversale Myelitis und aufsteigende Polyradikulitis.

Inclusions

  • Mumpsmeningitis [possible translation]

Also indexed as

Meningitis durch MumpsvirusMumpsmeningitisMumpsvirus-MeningitisVirale Meningitis durch das Mumps-Virus

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