Hirntod
Definition
Anhaltendes apnoisches Koma aufgrund irreversibler Unterbrechung der Hirnstamm-, Kleinhirn- und Kortikalisaktivität, klinisch erkennbar durch kein Öffnen der Augen oder keine Augenbewegung auf schädliche Reize, keine motorischen und verbalen Reaktionen, keine Hirnstamm- und Rückenmarksreflexe, Hornhaut-, Husten-, Gleichgewichts- und Atemreflexe und keine elektrische Hirnaktivität, wie im EEG zu sehen, keine zerebrale Durchblutung im zerebralen Angiogramm (konventionell, MR, CT, Doppler) und keine mehr als 24 Stunden andauernde Stoffwechselaktivität im SPECT- oder PET-Verfahren aufgrund einer irreversiblen diffusen Läsion des Gehirns, die nicht auf eine Unterkühlung, eine Überdosierung von Sedativa oder neuromuskulären Blockern oder eine Stoffwechselanomalie ohne Anzeichen eines peripheren Kreislaufschocks zurückzuführen ist.