Atemnotsyndrom beim Neugeborenen
Definition
Das Atemnotsyndrom (RDS) ist eine akute Erkrankung, in der Regel von Frühgeborenen, aufgrund eines Mangels an pulmonalem Surfactant, die sich innerhalb von 4 bis 6 Stunden nach der Geburt entwickelt und durch Atemnot (Tachypnoe, interkostale und sternale Einziehungen, exspiratorisches Grunzen und Zyanose) mit abnormem Röntgenbild des Brustkorbs, das diffuse retikulogranuläre Dichten und Pneumobronchogramme zeigt, gekennzeichnet ist, Nachweis einer reduzierten Lungen-Compliance und funktionellen Residualkapazität, Nachweis eines abnormen Gasaustauschs (Hypoxämie, Hyperkapnie, Zyanose) von ausreichendem Schweregrad, um Sauerstoff und/oder eine kontinuierliche oder intermittierende positive Druckbeatmungsunterstützung für mehr als 24 Stunden zu benötigen.
5 subordinate codes
KB23.00Atemnotsyndrom des Neugeborenen, verändert durch mütterliche KortikosteroidtherapieKB23.01Atemnotsyndrom des Neugeborenen, verändert durch pulmonale Surfactant-ErsatztherapieKB23.02Atemnotsyndrom des Neugeborenen, verändert durch mütterliche Kortikosteroidtherapie oder pulmonale Surfactant-Ersatztherapie7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet