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Vitamin-K-Mangel beim Neugeborenen

Definition

Frühe Vitamin-K-Mangel-Blutungen (VKDB) sind auf niedrige Vitamin-K-Vorräte bei der Geburt zurückzuführen, die durch einen unzureichenden Transfer von Vitamin K über die Plazenta und eine unzureichende Aufnahme in den ersten Lebenstagen entstehen. Darüber hinaus findet keine intestinale Synthese von Vitamin K2 statt, da der Darm des Neugeborenen steril ist. Eine frühe VKDB tritt vor allem bei gestillten Säuglingen auf, da der Vitamin-K-Gehalt der Muttermilch gering ist (Muttermilch ist angereichert). Verspätetes Stillen ist ein zusätzlicher Risikofaktor. Bei der späten VKDB treten aufgrund des geringen Vitamin-K-Gehalts der Muttermilch fast alle Fälle bei gestillten Säuglingen auf. Ein weiterer Risikofaktor ist die Malabsorption von Vitamin K, wie sie bei Kindern mit nicht diagnostizierter zystischer Fibrose oder cholestatischen Lebererkrankungen (z. B. biliäre Atresie) auftritt.

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