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DA06.3 category

Stafne-Kavität des Unterkieferknochens

Definition

Obwohl diese Entität gemeinhin als Stafne-Zyste bezeichnet wird, handelt es sich nicht um eine echte Zyste, sondern eher um eine Kavität aufgrund eines fokalen Kortikaldefekts der medialen Seite des Unterkiefers. Sie kommt am häufigsten bei Männern mittleren Alters vor und wird meist als Zufallsbefund radiologisch entdeckt. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie möglicherweise schwer von anderen strahlendurchlässigen Läsionen im Unterkiefer, wie z. B. einem Myelom oder einem metastasierenden Plattenepithelkarzinom, zu unterscheiden ist. Der Hohlraum wird gewöhnlich durch einen Teil der submandibulären Speicheldrüse oder des angrenzenden Fettgewebes ausgefüllt, und es wird vermutet, dass er durch die Remodellierung des Knochens durch angrenzendes Speichelgewebe entstanden ist. Stafne-Zysten werden am häufigsten bei Männern mittleren Alters beobachtet. Die geschätzte Prävalenz liegt bei etwa 0,10 - 0,48%. Man geht davon aus, dass Stafne-Zysten durch den Umbau des Knochens durch angrenzendes Speichelgewebe entstehen, und es wurde festgestellt, dass sie sich nach Resektion der benachbarten Drüse zurückbilden. Sie treten im Allgemeinen im Bereich zwischen dem ersten Unterkiefermolaren und dem sechsten Unterkieferwinkel auf.

Also indexed as

Stafne-Kavität des UnterkieferknochensStafne-Zyste

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