Orale Leukoplakie
Definition
1. Die orale Leukoplakie wird nun definiert als "eine überwiegend weiße Läsion der Mundschleimhaut, die nicht als eine andere definierbare Läsion charakterisiert werden kann". Darüber hinaus wird empfohlen, zwischen einer vorläufigen und einer endgültigen klinischen Diagnose zu unterscheiden. 2. Die orale Leukoplakie ist ein weißer Fleck oder Belag, der nicht abgerieben werden kann, klinisch oder histologisch nicht als andere Erkrankung charakterisiert werden kann und mit keinem physikalischen oder chemischen Erreger außer Tabak in Verbindung gebracht wird. Daher wird die Diagnose der Krankheit durch ein Ausschlussverfahren gestellt. Im Allgemeinen impliziert der Begriff Leukoplakie nur das klinische Merkmal einer persistierenden, anhaftenden weißen Plaque; daher sollte dieser Begriff für idiopathische Läsionen reserviert werden, wenn die Untersuchungen keine Ursache ergeben. Der Begriff hat keinerlei histologische Bedeutung, obwohl eine Störung des Oberflächenepithels unweigerlich charakteristisch ist.
Inclusions
- Gingivaleukoplakie
Exclusions
- Haarleukoplakie
(DA01.01)