CB05.5
category
Sekundäre pulmonale Hämosiderose
Definition
Die sekundäre pulmonale Hämosiderose ist eine Atemwegskrankheit aufgrund der Ablagerung von hämosiderinbeladenen Makrophagen in der Lunge infolge wiederholter alveolärer Blutungen als Folge einer anderen Erkrankung, insbesondere Immunitätsstörungen (z. B. Heiner-Syndrom, Autoimmunerkrankungen), thrombotischer Erkrankungen und kardiovaskulärer Störungen wie Mitralstenose. Sie manifestiert sich als eine Trias aus Hämoptyse, Anämie und diffusen parenchymalen Infiltraten im Röntgenthorax.
Also indexed as
Heiner-SyndromKuhmilch-HypersensitivitätSekundäre Lungen-HämosideroseSekundäre pulmonale Hämosiderose
Nearby in Interstititelle Lungenkrankheiten in Verbinung mit systemischen Krankheiten
CB05.0Diffuse alveoläre SchädigungCB05.1Interstitielle Lungenkrankheiten in Verbindung mit Krankheiten des BindegewebesCB05.2Interstitielle Lungenkrankheiten in Verbindung mit granulomatösen KrankheitenCB05.3Interstitielle Lungenkrankheiten in Verbindung mit metabolischen KrankheitenCB05.4Interstitielle Lungenkrankheiten in Verbindung mit systemischen Vaskulitiden7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet