Störung der periodischen Extremitätenbewegung im Schlaf
Definition
Die Störung der periodischen Extremitätenbewegung im Schlaf ist gekennzeichnet durch periodische Episoden sich wiederholender (> 5/Stunde bei Kindern oder > 15/Stunde bei Erwachsenen), ausgeprägt stereotyper Gliederbewegungen, die während des Schlafs auftreten, in Verbindung mit bedeutsamen Schwierigkeiten bei der Einleitung oder Aufrechterhaltung des Schlafs oder Fatigue, die nicht durch eine andere primäre Schlafstörung oder andere Ätiologie erklärt werden können. Insbesondere, wenn periodische Extremitätenbewegungen mit dem Restless-Legs-Syndrom, der Narkolepsie oder der REM-Schlaf-Verhaltensstörung assoziiert sind, ist eine separate Diagnose der periodischen Extremitätenbewegungen nicht gerechtfertigt, da die Extremitätenbewegungen während des Schlafs als erwartbarer Teil dieser Störungen angesehen werden. Periodische Extremitätenbewegungen treten am häufigsten in den unteren Extremitäten auf, können aber auch in den Armen beobachtet werden. Sie können mit rezidivierendem Aufwachen aus dem Schlaf verbunden sein, was zu einer Schlafstörung führt. Die Symptome sind so schwerwiegend, dass sie zu erheblichem Leidensdruck oder Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führen (z. B. durch häufige Schlafunterbrechungen). Hinweis: Eine definitive Diagnose erfordert einen objektiven Nachweis auf der Grundlage einer Polysomnographie.
Also indexed as
Nearby in Schlafbezogene Bewegungsstörungen
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