Kurzzeit-Insomnie
Definition
Die Kurzzeit-Insomnie ist gekennzeichnet durch Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen, welche weniger als drei Monate andauern und trotz angemessener Schlafmöglichkeit und Schlafumgebung auftreten und zu einer allgemeinen Schlafunzufriedenheit und zu unterschiedlichen Beeinträchtigungen während des Tages führen. Zu den Tagessymptomen gehören typischerweise Fatigue, depressive Stimmung oder Reizbarkeit, allgemeines Unwohlsein und kognitive Beeinträchtigungen. Bei Personen, die über Symptome in Bezug auf das Schlafen berichten, aber tagsüber nicht beeinträchtig sind, wird nicht von einer Insomnie gesprochen. Wenn die Insomnie auf eine andere Schlaf-Wach-Störung, eine psychische Störung, einen anderen Krankheitszustand oder eine Substanz oder Medikation zurückzuführen ist, sollte eine kurzzeitige Insomnie nur dann diagnostiziert werden, wenn die Insomnie einen Fokus der unabhängigen klinischen Aufmerksamkeit darstellt.