4A85.00
category
Arzneimittelinduzierte Überempfindlichkeitskrankheit der Leber
Definition
Die arzneimittelinduzierte Überempfindlichkeitskrankheit der Leber ist ein relativ seltener Zustand, kann aber schwerwiegende Folgen für den einzelnen Patienten, die öffentliche Gesundheit, die Zulassungsbehörden und die pharmazeutische Industrie haben. Sie ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung der Serum-Alanin-Aminotransferase (ALT), des konjugierten Bilirubins oder der kombinierten Bilirubin-, ALT- und alkalischen Phosphatase (AP)-Werte. Die Werte betragen mehr als das zweifache des oberen Grenzwerts und die am häufigsten damit in Verbindung gebrachten Medikamente sind Halothan, Tienilinsäure, Dihydralazin, Diclofenac und Carbamazepin.
Also indexed as
Arzneimittelinduzierte Überempfindlichkeitskrankheit der LeberImmunvermittelte arzneimittelinduzierte LeberschädigungMedikamenteninduzierte Überempfindlichkeitskrankheit der Leber
Nearby in Überempfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln oder pharmakologischen Agenzien
4A85.01Arzneimittelinduzierte Überempfindlichkeit der Nieren4A85.02Arzneimittelinduzierte Zytopenie4A85.03Arzneimittelinduzierte Vaskulitis4A85.04Überempfindlichkeitssyndrom gegen mehrere Arzneimittel7B2YSonstige näher bezeichnete Schlaf-Wach-Störungen7B2ZSchlaf-Wach-Störungen, nicht näher bezeichnet